AGB's


Satzung des Vereins Aero-Club Schwarzheide e.V.

 

§ 1 Name, Sitz

1. Der Verein führt den Namen Aero-Club Schwarzheide e.V.

2. Er ist unter der Nr. VR2425CB im Vereinsregister eingetragen.

3. Der Sitz des Vereins ist der Flugplatz Schwarzheide-Schipkau.

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

1. Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung der allgemeinen Luftfahrt und der Vorbereitung und Durchführung

fliegerischer Aktivitäten auf dem Gebiet des Freizeit- und Leistungssportes. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch

a) die Förderung des Jugendsports,

b) die  fliegerische  Aus-  und  Fortbildung  von  Vereinsmitgliedern,  insbesondere  im  Segelflug,  im Ultraleicht-  und

Drachenflug, im Fallschirmsport, im Flugmodellsport, im Motorflugsport sowie im Ballonfahren,

c) Tätigkeiten von Interessenten der allgemeinen Luftfahrt und des Flugsportes, beispielsweise bei der

Traditionspflege und weiterer sportlicher Aktivitäten,

d) die Zusammenarbeit mit anderen, die Luftfahrt und den Luftsport fördernden Vereinen und Institutionen.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte

Zwecke“  der  Abgabenordnung.  Der  Verein  ist  selbstlos  tätig;  er  verfolgt  nicht  in  erster  Linie  eigenwirtschaftliche

Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder und Vorstände erhalten

keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe

Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.

2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag

durch die gesetzlichen Vertreter zu   stellen.

3.  Die Änderung der Form einer Mitgliedschaft hat das Mitglied beim Vorstand

zu beantragen.

4. Es können folgende Mitgliedschaften erworben werden:

a) ordentliche Mitgliedschaft

Die  ordentliche  Mitgliedschaft  ist  eine  Mitgliedschaft  auf  unbestimmte  Zeit.  Ordentliche  Mitglieder  haben  alle

Rechte und Pflichten, die sich aus dem Zweck des Vereins ergeben.

 

b) eingeschränkte Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist eingeschränkt, wenn das Mitglied

 nur eine bestimmte Zeit am Vereinsleben teilnehmen will (Zeitmitgliedschaft, Gastmitgliedschaft),

 nur einen Teil der jährlichen geldwerten Sachleistungen eines ordentlichen Mitglieds leisten möchte oder

 durch Mitgliedschaft in anderen Vereinen mit dem gleichen Vereinszweck ein Interessenkonflikt entstehen

könnte.

 

c) fördernde Mitgliedschaft

Fördernde Mitglieder unterstützen den Zweck des Vereins finanziell, materiell oder ideell.

Die Art der Unterstützung und die Höhe der Beiträge werden zwischen dem fördernden Mitglied und dem

Vereinsvorstand individuell abgestimmt.

 

d) ruhende Mitgliedschaft

Ein Mitglied kann die Wahrnehmung seiner Rechte und Pflichten ruhen lassen. Ruhende Mitgliedschaft liegt vor,

wenn ein Mitglied nicht in der Lage ist, sich über einen längeren Zeitraum am Vereinsleben zu beteiligen. Während

der Zeit des Ruhens der Mitgliedschaft ist das Mitglied nicht stimmberechtigt und verfügt über kein aktives und

passives Wahlrecht.

Während der Zeit des Ruhens der Mitgliedschaft gelten die reduzierten Beiträge entsprechend der

Gebührenordnung.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder durch Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen zusätzlich

durch Verlust der Rechtskraft.

2. Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem

Monat möglich. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

3. Ein Mitglied kann aus dem Verein durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es

a) schuldhaft das Ansehen oder die Interessen des Vereins in schwerwiegender Weise schädigt,

b) mehr  als drei Monate  mit der  Zahlung der  Aufnahmegebühr  oder den  in  der  Gebührenordnung  festgelegten

Beträgen und fälliger Gebühren trotz schriftlicher Mahnung und Androhung des Ausschlusses nicht eingezahlt hat,

c) über einen Zeitraum von drei Jahren nicht am Vereinsleben teilnimmt oder

d) durch Umstände, die die Aufrechterhaltung der Mitgliedschaft unmöglich machen und dem Verhalten des Mitglieds

zuzuordnen sind.

4. Das  ausgetretene  oder  ausgeschlossene  Mitglied  hat  keinen  Anspruch  gegenüber  dem  Vereinsvermögen  oder  auf

Rückerstattung bereits gezahlter Beiträge und Gebühren.

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht, am Vereinsleben und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen.

2. Die Rechte, Pflichten sowie die Nutzung der Vereinseinrichtungen richten sich nach den in der Satzung entsprechend der

Mitgliedschaft nach §3 Nr. 3 aufgestellten Grundsätzen.

3. Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge

zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, das Vereinsleben durch seine Mitarbeit zu unterstützen.

 

§ 6 Aufnahmegebühr, Mitgliedsbeiträge und Gebühren

1. Bei Aufnahme eines Mitglieds wird eine Aufnahmegebühr fällig.

2. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten. Die Art, die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge und

Aufnahmegebühren ist durch die Gebührenordnung geregelt und festgelegt.

 

§ 7 Innere Organisation des Vereins

1. Mitglieder können sich innerhalb des Vereins in Sparten entsprechend der ausgeübten Betätigung organisieren.

2. Die Organisation des Vereinslebens regelt eine Vereinsordnung, die insbesondere

a) die Rechte und Pflichten des Vorstandes,

b) die Rechte und Pflichten der Mitglieder,

c) die Stellung und Rechte der Sparten,

d) die innere Verwaltung des Vereins,

e) die Finanzordnung und

f) die Nutzung von Vereinseigentum und Einrichtungen des Vereins durch Mitglieder und Dritte festlegt, sofern nicht

bereits durch die Satzung bestimmt. Die Vereinsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Vorstand

1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

2. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden und dem

Schatzmeister.

3. Der Vorstand kann eine Geschäftsverteilung der Aufgaben des Vorstandes auf seine Mitglieder beschließen.

 

§ 10 Vertretungsbefugnis des Vorstandes

1. Alle Vorstandsmitglieder vertreten den Verein einzeln.

2. Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes wird auf 5.000 EUR (fünftausend Euro) beschränkt. Unter diese Wertgrenze

fallen auch Verfügungen über einzelne Vermögenswerte des Vereins, sofern deren Wert diese Beschränkung übersteigt.

3. Bei Rechtsgeschäften über 5.000 EUR (fünftausend Euro) ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung bei

einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder notwendig.

 

§ 11 Bestellung des Vorstandes

1. Mitglieder des Vorstandes können nur ordentliche Mitglieder sein und müssen das achtzehnte Lebensjahr vollendet

haben.

2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur bestätigten

Eintragung des neu gewählten Vorstandes im Vereinsregister im Amt.

        3. Wiederwahl und vorzeitige Abberufung eines Mitglieds des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ist zulässig.

4. Mit dem Verlust der ordentlichen Mitgliedschaft im Verein, dem Austritt oder dem Ausschluss endet auch die

Mitgliedschaft im Vorstand.

5. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder des Vorstands berechtigt,
       ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

 

§ 12 Beratung und Beschlussfassung des Vorstandes

1. Der  Vorstand  tritt  nach  Bedarf,  mindestens  aber  alle  sechs  Monate,  zusammen.  Die  Sitzungen  werden  durch  den

Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von

einer Woche soll eingehalten werden.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung

entscheidet die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen

Verhinderung die Stimme seines Stellvertreters.

3. Die Beratungen und Beschlüsse des Vorstandes sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollführer sowie vom

Vorsitzenden,  bei  dessen  Verhinderung  von  seinem  Stellvertreter  oder  einem anderen  Mitglied  des  Vorstands  zu

unterschreiben.

 

§ 13 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidungen in folgenden Angelegenheiten:

a) die Änderung der Satzung,

b) die Beschlussfassung über die Vereinsordnung,

c) die Festsetzung von Gebühren und Mitgliedsbeiträgen,

d)  den Ausschluss von Mitgliedern,

e)  die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

f)   die Wahl der Kassenprüfer,

g)  die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstandes,

h)  die Auflösung des Vereins.

 

§ 14 Einberufung der Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche  Mitgliederversammlung findet  einmal jährlich  statt.  Außerdem muss  eine Mitgliederversammlung

einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 10 vom Hundert der Mitglieder

die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.

2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von vier Wochen ab Aushang und

unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Tagesordnung wird vom Vorstand aufgestellt und hat insbesondere

alle  Punkte  aufzuführen,  über  die  Beschlüsse  gefasst  werden  sollen.  Mitglieder  können  Ergänzungen  bis  zu  sieben

Tagen  vor  dem  Termin  der  Mitgliederversammlung  schriftlich  beim  Vorstand  beantragen.  Über  die  Annahme  der

Ergänzungen entscheidet die Mitgliederversammlung; dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, eine

Änderung der Vereinsordnung, eine Änderung der Gebühren und Mitgliedsbeiträge oder die Auflösung des Vereins zur

Folge haben.

3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Aushang in Schriftform im Vereinsheim und in gewillkürter

Schriftform (Textform) über geeignete elektronische Kommunikationswege oder per Brief.

4. Versammlungsleiter ist der Vorstandsvorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide

nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Von der

Mitgliederversammlung wird ein Schriftführer bestimmt.

 

§ 15 Beschlüsse der Mitgliederversammlung

1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen

stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Sollen Beschlüsse zur Änderung des Vereinszwecks oder der Satzung oder

der Vereinsordnung gefasst werden, so müssen mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein.

2. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher

Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung, des Vereinszwecks und der

Vereinsordnung ist jedoch eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

3. Beschlüsse mit erforderlicher einfacher Mehrheit können auch im Umlaufverfahren durchgeführt werden.

4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem

Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

§ 16 Schlichtung

Die  Inanspruchnahme  des  ordentlichen  Rechtsweges  durch  Mitglieder  und  Abteilungen  ist  nur  nach  einem  vorherigen

Schlichtungsverfahren im Verein oder nach einer Beratung zum Sachverhalt und Beschlussfassung darüber in der

Mitgliederversammlung zulässig.


§ 17 Datenschutz

1. Eine Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitglieder und Funktionäre durch den Verein erfolgt

nur, soweit dies zur Erfüllung des Satzungszwecks erforderlich ist oder im Einzelfall eine ausdrückliche Einwilligung

des Betroffenen vorliegt.

2. Die Ausgestaltung sowie die Einzelheiten der Datenerhebung und -verwendung sind in einer Datenschutzrichtlinie als

Bestandteil der Vereinsordnung verankert.

 

§ 18 Auflösung des Vereins

Wird ein Antrag auf Auflösung des Vereins gestellt, ist eine gesonderte Mitgliederversammlung fristgerecht einzuberufen.

Zu  dieser  Mitgliederversammlung  müssen  mehr  als  die  Hälfte  der  stimmberechtigten  Mitglieder  anwesend  sein.  Zur

Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

 

§ 19 Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung des Vereins, Entzug der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des

Vereins  einer  anderen  steuerbegünstigten  Körperschaft  zwecks  Verwendung  für  gemeinnützige  Zwecke,  die  denen  des

Vereins entsprechen, zu.

 

§ 20 Schlussbestimmungen

Diese Satzung ersetzt die Satzung in der Fassung vom 16.10.1999 und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


 

Schwarzheide, den 14.03.2015

 

 

 

 

Satzung Aero-Club Schwarzheide e.V. vom 14.03.2015

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