Flugbedingungen

Unser Flugplatz hat eine ideale Lage zu den zum Teil sehr guten Thermikgebieten in der Umgebung.
So haben wir auf unserer Nordseite eine alte Tagebaukippe, an deren Kante uns ein guter Standardbart fast immer einen guten Einstieg in die umliegende Thermik gewährt. Deshalb reicht es bei uns auch meistens aus der Winde zu starten. Falls es doch einmal etwas schwer wird an die Thermik heran zu kommen haben wir natürlich die Möglichkeit uns hinter unserem Schleppflugzeug ,,Maule" in die Thermik schleppen zu lassen.
Weiterhin haben wir nördlich des Platzes einen großen Tagebau, der aufgrund der helleren Flächen gute Thermikgebiete aufweist. So einen Tagebau gibt es auch weiter westlich des Platzes bei dem ebenfalls gute Bedingungen vorherrschen. Wir haben lediglich im Süden die Dresdner Kontrollzone die uns dahingehend etwas einschränkt, dennoch sind uns nach Norden, Osten sowie Westen viele Wege offen, sodass von uns aus sehr gute Strecken fliegbar sind. Selbstverständlich sind unsere Schlepppiloten gerne für Rückschlepps zu haben, falls man bei einer Außenlandung einen anderen Flugplatz erwischt. Falls es doch mal nicht bis dahin reicht gibt es in unserer Gegend sehr viele gut bearbeitete Außenlandefelder, wobei man die Tagebaue strengstens meiden sollte. An guten Tagen versuchen wir meistens um die Berliner Kontrollzone herum zu fliegen, was auch öfters machbar ist.
Oder man fliegt einfach um die Dresdner Kontrollzone, wobei man dafür in das Erzgebirge fliegen muss. Dort kann man durchaus etwas hangfliegen aber bei schwachen Wetterlagen bzw. bei Ost- oder Westwind sollte man vorsichtig sein, weil es dann nämlich nicht so gut hochgehen kann, wie es manchmal aussieht.
Ansonsten fliegen wir auch oft unser Standard-FAI-Dreieck ,,Oehna-Eisenhüttenstadt-Klix", welches auch jederzeit noch erweiterbar ist.
Am Abend, wenn die Thermik schon stark nachgelassen ist es oft vom Vorteil aus richtung Osten den Endanflug zu starten, da sich dort das Kraftwerk ,,Schwarze Pumpe" befindet, welches unsere Piloten schon oft die letzte nötige Hohe für den 30 km langen Endanflug gebracht hat. Weiterhin gibt es auf der Nord-Süd-Linie des Kraftwerks 2 weitere Kraftwerke. Im Norden ,,Jaenschwalde", und im Süden ,,Boxberg" und wenn man Glück hat, erlebt man in so einem Kraftwerksbart unvergesslich starke Thermik.
Für den FIS ist bei uns München zuständig, wobei allerdings nur wenige Kilometer nördlich unseres Platzes schon wieder der Bremer FIS zuständig ist (weitere Infos).
Die Landschaftlichen Begebenheiten sind ebenfalls nicht unansehnlich. Wir bieten z.B. im Osten die Lausitzer Seenplatte, welche einmal Tagebaue waren und jetzt geflutet wurden.
Vor allem sollte man trotz großräumiger Segelflugmöglichkeiten auf die polnische Grenze achten, welche genau mit der Flussgrenze, der Neiße (im Norden übergehend zur Oder) beginnt.
Außerdem finden wir im Nord-Osten den Spreewald, der Thermisch allerding nicht immer gute Bedingungen aufweist. Weiter im Norden befindet sich die ehemalige Cargolifter-Halle die selbst aus der Luft gigantisch wirkt (heute Tropical Island).
Was man hier noch so alles erleben kann sollte man am Besten selbst ausprobieren. Deshalb sollten Sie an unseren Sommerlagern, sowie dem Streckenflug-Trainingslager für Frauen und Junioren, welches wir jedes Jahr erfolgreich durchführen, teilnehmen (Termine werden rechtzeitig veröffentlicht).



   
Fuer eine korrekte Darstellung der Seite ist ein aktueller Browser (z.B. Firefox, Internet Explorer) notwendig. Ausserdem muss Javascript aktiviert sein.