Sommerlager

Osterlager 2002     

Das Hexenzimmer bekommt Farbe
(von Kerstin Lehmann)

Wir räumten unser Hexenzimmer auf. Dabei stellten wir fest das es zwar wieder sauber war aber schön sah es nicht mehr aus. Das mußte geändert werden! Kaum gedacht, schon beschlossen. Im Osterlager wird tapeziert!
Schnell war ein wenig Werkzeug organisiert, der Rest wurde improvisiert. :) Tagsüber wurde geflogen und abends renoviert. Unsere Jungs halfen uns natürlich. Gemeinsam geht’s leichter und man hat viel mehr SPASS.

Am ersten Abend wurde alles, was wir nicht brauchten, aus dem Zimmer geräumt. Bettgestelle und Schränke blieben vorerst als Leiterersatz drin. Irgendwie mußte man ja ganz oben und an die Decke rankommen.
Anfangs wollte die Tapete gar nicht abgehen. Doch dann kam die Idee sie mit der Wassersprühflasche naß zu machen. Danach ging es super! Und so mancher bekam eine ungewollte Dusche. *grins* Innerhalb kurzer Zeit war sämtliche Tapete ab und das Zimmer gänzlich leer geräumt.

Dies war der erste Streich und der zweite folgt sogleich.

 

Am nächsten Abend ging es munter weiter – tapezieren ohne Leiter.
Als erstes war die Decke dran. Gar nicht so leicht. Wir suchten uns ein paar Stühle zum Draufstellen und Besen um die Tapete von unten festzuhalten. Mit einigen Versuchen und lustigen Haltestellungen gelang es uns. Einige hatten danach einen verkrampften Hals und Arme wie Blei, vom Hochsehen und Hochhalten. Doch das war die Mühe wert.
Und weil es so schön war und uns der Ehrgeiz packte, machten wir mit den Wänden gleich weiter.  
Anderthalb Wände waren geschafft dann hieß es auch für die letzten "Gute Nacht".

Am nächsten Morgen klebten wir noch die restlichen Bahnen. Danach ließen wir das ganze trocknen.
In dessen wurden Zierkanten und Farbe gekauft. Als die Tapete trocken war ging es los mit dem Streichen.  

 


Sehen unsere Jungs nicht hübsch aus mit der neuen Hutmode, Marke Plaste- und Papiertüte. Doch nicht nur an der Decke und an den Wänden fand man Farbe wieder. So manch ein Gesicht, Arm, T-Shirt oder Hose war bunt mit gelben und grünen Spritzern und Flecken besät. Es war Ostern – Frühling und so fiel die Farbauswahl der Mädels sehr frühlingshaft und farbenfroh aus. :) Sonnengelb für die Decke, Frühlingsgrün für die Wände und Blau für die Bettgestelle und Schränke. Das bringt Stimmung und gute Laune.  

Kaum waren wir fertig kamen die ersten neugierig unser Zimmer anschauen. Bei den ersten Eindrücken war von "Oh, interessante Farbwahl", "Toll" bis "Ach du meine Güte" alles vorhanden. Unsere Aktion hat sogar andere Vereinsmitglieder dazu angeregt, ihre Zimmer zu renovieren.

Wir wollen uns noch mal recht herzlich bei den Jungs die uns geholfen haben bedanken und bei allen Leuten die uns mit Material und Werkzeug unterstützten. DANKE SCHÖN!

Eure Hexen :)

 


Sommerlager 2000
Im Aufwind und hoch über Schwarzheide

Sommerlager auf dem Flugplatz war voller Erfolg

Hoch über Schwarzheide waren sie, die Teilnehmer des diesjährigen Trainings- Sommerlagers, welches vom 22.7.- 6.8. auf dem Flugplatz Schwarzheide stattfand. Wie in jedem Jahr hatten wir auch diesmal ein Gastverein zu Besuch. Aus dem LFV (Luftfahrtverein) Mainz – Finthen waren 40 Mitglieder mit 6 Flugzeugen angereist, darunter über 30 Flugschüler. 4 Fluglehrer und nur wenige Lizenzpiloten unter Leitung von Turhan Kunt.

Zusammen mit ca. 20 Flugschülern des Schwarzheider Vereins war für 2 Wochen ein recht guter Schulungsbetrieb möglich, wenn das Wetter mitspielte.

So waren im Rahmen dieser Zeit einige Erfolge zu verzeichnen, darunter 2 A– Prüfungen, x- B – und x- C- Prüfungen. Einige von uns schafften ihren ersten Streckenflug.

Für unsere Mainzer Gäste war das Fliegen hier besonders aufregend. Auf ihrem heimatlichen Platz ist eine Höhenbegrenzung von 820 Metern vorgegeben. Viele von ihnen erlebten ihren höchsten Flug, mit Höhen bis zu 2000 Metern, wenn die Thermik besonders gut war.

Leider war das Wetter nicht an allen Tagen so perfekt, wie man es sich allgemein als Flugwetter wünscht. Aber das war auch kein Problem. Die Zeit wurde zum Entspannen genutzt, zum Karten spielen, zum Beauch eines Freizeit- und Erholungsbades, oder einfch zum plaudern und austauschen von Flugplatzgeschichten. Und davon hatten wir genug.

Die Abende wurden mit Volleyballspielen und gemütlichem Beisammensein verbracht, um nur einiges zu nennen.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei unseren Fluglehrern Günther Kunitz, Horst Hempel und Hans Pöthko bedanken, sowie dem Team aus Technikern und Windenfahrern aus unserem, sowie unserem Gastverein, durch dessen Mitwirken ein Flugbetrieb durchführbar war.

Karolina Kiese

 


Sommerlager ’99 - ein Anlaß zum Nachdenken

Wie auch in den vergangenen Jahren führten wir 1999 ein Sommerlager mit zwei Gastvereinen durch. Zu den Vereinen zählten der Aeroclub Ratingen und der Luftsportverein Oeventrop. Der Aeroclub Ratingen reiste sogar schon am 10.07.1999 an. Auch einige unserer FlugschülerInnen nutzten die Gelegenheit und nahmen schon eine Woche früher am Flugbetrieb teil. Doch nicht nur Fliegen, sondern auch gemeinsame Ausflüge z.B. das Baden im Senftenberger See, der Besuch im Freilichtkino Lauchhammer, ein Trip nach Dresden standen in dieser Zeit auf dem Programm und waren eine willkommene Abwechslung.

 

Mit offiziellem Beginn des vierzehntägigen Sommerlagers am 17.07.1999 trafen die Schwarzheider FliegerInnen und mit ihnen die Oeventroper FlugsportlerInnen ein. Aufgrund "bombenmäßigem" Wetter und "Hammerthermik" war an jedem Tag Flugbetrieb möglich, welches wir auch immer nutzten. Demnach wurden auch beträchtliche Leistungen erreicht. FlugschülerInnen unserer Jugendgruppe erzielten: 1x A, 3x B, 1x C und eine Piratumschulung. Des Weiteren waren zahlreiche erfolgreiche Thermik- und Streckenflüge zu verzeichnen. Bei einer Gesamtstartzahl von 943 Windenstarts, 53 F-Schlepps und einer grandiosen Gesamtflugzeit von 738h und 26min ergibt sich eine durchschnittliche Flugzeit pro Start von ca. 1h 20min. Der Tagesrekord lag bei 94h 08min und 104 Windenstarts, wo nicht zuletzt ein frühes Ausräumen (frühester Start 10:02) und ein geduldiges Ausharren der Bodencrew (letzte Landung 20:30 + Einräumen!) daran beteiligt waren. Nach anstrengendem Flugbetrieb verbrachten wir die Abende zusammen bei Volleyball, Gesellschaftsspielen, Pizza essen und Videoabenden, um nur Einiges zu nennen. Auch ein Bergfest mit Lagerfeuer, Grillwürstchen, gemütlichem Zusammensitzen und Fliegerliedern zu Gitarrenbegleitung durfte nicht fehlen.

 

Das Fliegerlager war dank des persöhnlichen Einsatzes unserer Fluglehrer Horst, Hansi und Günter sowie einiger weniger Windenfahrer aus unseren Reihen erfolgreich. Windenfahrer der Gastvereine halfen aus! Problematisch waren einige Situationen bei Start und Landung, die auf unterschiedliche Flugvorbereitung, Ausbildungsmethoden und Gewohnheiten in der Startphase bei unseren Gäste zurückzuführen waren. Längere Flugpausen und damit verbundene wenige Starts sind auch in unserem Verein zunehmend zu beobachten.

 

S E GE L F L I E G E R  A U F G E P A S S T!

Ständige Aufmerksamkeit, Wachsamkeit sowie das Mit- und Querdenken am Boden sowie in der Luft sind Grundvoraussetzungen für Unfallfreies Fliegen. Wir bitten alle Flieger sich um hohe Flugsicherheit ständig zu bemühen.

Resümee – es war ein sehr gelungenes Sommerlager und dafür möchten wir uns noch einmal bedanken, bei dem Küchenfeen, den Fluglehren wie auch dem Gastfluglehrer Gerold Auerbach, dem Winden- und F-Schlepp-Personal, den Technikern, den Organisatoren, sowie bei den FlugschülerInnen, ScheininhaberInnen und Gästen für deren Beteiligung. Aufgrund nur positiver Meinungen von allen Seiten freuen wir uns auf die kommende Flugsaison und ein hoffentlich wieder stattfindendes Sommerlager mit Gästen.

Die Jugendgruppe


Im 97er Sommerlager wurden mit 324 Starts eine Flugzeit von 121 h 13 min erreicht.


 

Das Schwarzheider SOMMERLAGER '96






   
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